Adaptation

Adaptation

Das Riechen unterliegt der Adaptation (=Gewöhnung), d.h. die Schwelle steigt herauf (Gerüche werden nach bei Dauerreiz nicht mehr in Impulse umgewandelt und daher nicht mehr registriert).

Beim Menschen dient es mitunter dazu, dass intensive Gerüche in den Hintergrund gedrängt werden und man andere schwächere Gerüche wahrnehmen kann.

Um die Adaptation zu umgehen, atmet der Hund beim Schnuppern in Schnüffel-Stößen. Hierbei macht er kleine Pause, welche das Adaptationsphänomen verringern.
Die Atemfrequenz verändert sich dabei.

Ist ein Geruch schwierig zu differenzieren, werden die Schnüffelperioden länger und die Ausatmung erfolgt durch das Maul. Zum intensiven Spüren ist Schnüffeln notwendig (Verringerung der Adaptation), die normale Atmung wird dazu herabgesetzt. Hitze und Anstrengung bewirken vermehrtes Hecheln, weniger Nasenarbeit möglich.
 

Durch das ständig produzierte Drüsen-Sekret werden die Geruchspartikel verdünnt und ausgespült. Einer Schnüffelphase folgt häufig ein nasales Schnauben um diesen Abtransport zu beschleunigen.

Für eine gute Geruchsleistung ist eine feuchte Nase notwendig, bei ausgetrockneten Schleimhäuten können Geruchsmoleküle schlecht binden, das Freispülen ist durch verinderte Sekretion (trockene Schleimhäute) reduziert, die Moleküle können schlechter transportiert werden.

eine feuchte Nase ist wichtig!

vor und während des Suchens für ausreichend Wasser sorgen!

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