Einfüsse des Geländes auf die Spur

Gelände:

Windstille:
Duftwolke steht

Hohe Temperaturdifferenz Körper/Umgebung (in beide Richtungen):
mehr Geruch

Talwind :
Witterung aus Tal nach oben: Berge erwärmen sich oben eher, warme Luft steigt, zieht kalte Talluft hoch

 Bergwind:
Witterung vom Berg nach unten: Berge kühlen eher ab, kalte Luft fällt ins Tal

 In Mulden:
bilden sich Ansammlungen

Hinter Hügeln:
 bilden sich Ansammlungen

Schluchten/Rinnen/Gräben
der Geruch wird in den Rinnen weitergetragen

Treppen:
Treppen haben eine Kaminwirkung, die Witterung zieht hoch

Gebäude:

Kreuzungen:
An Kreuzungen (insbesondere mit Verkehr) kann eine Geruchsspur verwehen, so dass eine Lücke in der Spur (Stelle mit erheblich weniger Witterung auf der Spur) entsteht, so dass teilweise erst 10m und mehr in die Straße hinein die Spur wieder stärker wird.
Es kann passieren, dass durch Tunnelwirkung der Straße und den Verkehr ein Großteil der Witterung in die der Spur entgegengesetzte Richtung getragen wird.

Brücken:
hier befindet sich evtl. auf dem Scheitelpunkt keine Witterung mehr, dafür liegt auf der darunter verlaufenden Straße Witterung bzw. die Witterung wird mit dem Fluss weggetragen.

Tunnel:

Flüsse:
Bei Flüssen wird die Witterung stromabwärts mitgetragen und sammelt sich am Rande in der Böschung des Ufers.

 

Kleidung:
Die Kleidung einer Person hat nur geringen Einfluss auf die Verteilung und Intensität einer Spur. Die beim Fährten häufig genutzten Gummistiefel sind zwecklos.
Die Partikel steigen mit 20feet/min auf. Durch Kleidung gehen sie durch oder werden durch einen am Körper entlang sich bewegenden Luftstrom nach oben gepumpt.

Zudem verliert der Mensch auch über die Atemluft Zellen und Gase. Interessant ist, in wieweit ein Hund in der Lage ist, einem Menschen in Infektionsschutzanzug /Vollvermummung mit Atemschutzmaske zu folgen.

Bodenbeschaffenheit:
Auf Asphalt befinden sich kaum Oberflächenveränderungen, in denen sich die Witterung halten kann, kurze Überlebenszeit der Bakterien

Bodenverletzung/Fährte:
Bei der ausschliesslichen Fährtenarbeit soll der Hund der Bodenverletzung folgen. Die Bodenverletzung besteht aus den zerstörten Pflanzenpartikeln und der bakteriellen Zersetzung der Pflanzenreste.
Der von den zerstörten Pflanzen ausgehende Geruch ist direkt nach Zerstörung am größten und fällt dann ab. Die bakterielle Zersetzung der Pflanzenreste beginnt - je nach Umgebungstemperatur- erst nach einer Weile, erreicht dann ein Optimum und fällt dann ab. Die menschlichen Rafts mit ihrer bakteriellen Zersetzung liegen hier ebenfalls vor und werden vom Hund mit registriert. Da sich Geruch je nach meterologischen Gegebenheiten immer anders verhält und mit anderen Schwierigkeiten konfrontiert wird, muss der Hundeführer mit dem Hund unter allen möglichen Bedingungen trainieren (Regen, Schnee, Sonne, Morgen, Abend, Nacht, Hitze, Frost,...) sowie den Hund mit vielen Bodengründen und Verleitgerüchen konfrontieren.

Abhängigkeit des Geruches von der Geschwindigkeit der sich bewegenden Person:

 

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