Einfüsse des Wetters auf die Spur

Wetter:

Bei höherer Temperatur ist die Geruchsausbreitung größer als bei kalter Temperatur (warme Speisen duften leckerer als gefrorene)

Bodentemperatur:

Auf trockenem heißen Asphalt /Sand sinkt der bakterielle Umsatz, der Geruch minimiert sich. Bei starkem Frost reduziert sich der bakterielle Stoffwechsel und der Geruch minimiert sich ebenfalls. Bei Schweisshunden kann es vorkommen, dass trotz sichtbarer Schweissfährte der Hund große Mühe hat, voranzukommen.
Die günstigsten Bedingungen herrschen bei Feuchtigkeit. Bei Nebel, Morgentau, Dunst steigt der bakt. Umsatz wieder, die hohe Luftfeuchtigkeit hält die Hundenase und die Riechwege feucht.

Regen:

Auch nach Regen können die Hunde leicht eine Spur verfolgen.
Starker Regen kann die Spur bergab tragen bzw. auch “wegwaschen”.
Ein leichter Nieselregen hingegen ist einer Geruchsausbreitung förderlich.

Schnee:

Schnee auf der Spur ist ebenfalls kein Hindernis für den Hund.
Egal wie hoch der Schnee liegt, der am Boden liegende Schnee ist immer wärmer als die oberen Schneeschichten.
Dadurch steigt die Spurenwitterung nach oben in die kälteren Schichten und wird so für den Hund wahrnehmbar. Der an die oberfläche steigende Geruch kann aber sehr schwach sein.
Bei Harschschnee kann es passieren, dass der Harsch derart dicht ist, dass der Geruch nicht nach oben steigen kann.
Nach Tauwetter kann eine alte Spur wieder gut riechbar werden.

Auch bei Schnee kann Trailen Spaß machen

Warme Luft:
Duftwolke steigt auf

Kalte Luft:
Duftwolke fällt

 

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