Schweiß- und Duftdrüsen

Schweiß:

Man unterscheidet zwei Arten von “Schweiß”drüsen: ekkrine und apokrine Drüsen.
Schweiß besteht hauptsächlich aus Wasser (an heißen Tagen bis zu 5l), ferner aus Salzen und Abfallstoffen
(Bikarbonat, Calcium, Chlor, Jod, Lipide, Magnesium, Nitrogen, Harnstoff, Phosphate, Natrium, Sulfate,....),
die durch das Schwitzen aus dem Körper ausgeschieden werden.

Ekkrine Schweißdrüsen gibt es überall auf der Haut, ausgenommen auf den Lippen (Labia oris) und auf kleinen Regionen der äußeren Genitalien
(vermehrt im Bereich der Handflächen, der Fußsohlen und der Stirn).
Sie werden vom vegetativen Nervensystem und von Hormonen gesteuert und sind für die Thermoregulation verantwortlich.

Bei Stress (“Angstschweiss”) oder Wärme wird vermehrt Schweiss produziert.

Mit Einsetzen der Pubertät entwickeln sich die apokrinen Drüsen. Sie befinden sich im Bereich der Achselhöhlen, der Brustwarzen und in der Leistenregion.
Durch hormonelle Steuerung (Sexualhormone) sondern sie ein milchiges, dickflüssiges Sekret ab.

Talgdrüsen befinden sich hauptsächlich am Kopf, im Gesicht, auf der Brust und auf dem Rücken. Sie produzieren Talg, der die Haut und die Haare geschmeidig und widerstandsfähig hält. Durch bakterielle Zersetzung entsteht der auch für die menschliche Nase wahrnehmbare Schweissgeruch.

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