Schwellen

Schwellen

Ob nun ein Geruch als solcher wahrgenommen wird, hängt von der Konzentration des Geruchsstoffes und der individuellen Schwelle ab:

  • die Wahrnehmungsschwelle - unbestimmter flüchtiger Geruch
    (“es riecht nach etwas”)
     
  • die Erkennungsschwelle - erkennen des speziellen Geruchscharakters
    (“es riecht nach Kaffee”)
     
  • die Aufmerksamkeitsschwelle - ohne Hinweis oder Konzentration auf eine Duftquelle wird ein Geruch bemerkt.
    (geht man hungrig durch die Stadt, bemerkt man leckere Gerüche eher, als wenn man satt ist)
     
  • die Erträglichkeitsschwelle - Geruch wird als unangenehm stark empfunden
    (“es stinkt”)

Der Abstand zwischen Wahrnehmungs- und Erkennungsschwelle hängt eng davon ab, welche Bedeutung der betreffende Geruch für das Individuum hat.

Die Aufmerksamkeitsschwelle kann durch Konditionierung / Lernen herabgesetzt werden.

Einem Geruch, mit dem man nichts (Positives oder Negatives) verbindet, mißt man keine Bedeutung bei, man wird ihn auch nicht so schnell registrieren.

 

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