Verhalten entlaufener Hunde

Verhalten entlaufener Hunde

Kleine, alte oder kranke Hunde

Generell ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein kleiner, ein alter oder ein kranker Hund schnell gefunden und aufgesammelt wird .

Hier ist es sinnvoll, die nähere Umgebung (1km-Radius) gut zu durchsuchen und möglichst viele Leute zu verständigen.

Gerade kleine Hunde können sich gut verstecken. Nachbarn sollen dazu angehalten werden, in potentiellen Verstecken nachzuschauen. Hier ist es sinnvoll, Handzettel in der unmittelbaren Umgebung des Verschwindens in die Briefkästen zu werfen.

Je dichter der Ort des Verschwindens besiedelt ist, desto wahrscheinlicher ist, dass der Hund schnell und nahe des Verschwindeortes gefunden wird.

Bei weniger dicht besiedeltem Gebiet/Feld/Wald muss man auch hier das Suchgebiet größer wählen.

 

Zutrauliche Rassehunde

Zutrauliche Rassehunde werden durch ihr auffälliges Aussehen auch von nicht-Tierschützern bewußt wahrgenommen. Passanten sagen sich: “der muss irgendwo entlaufen sein, so gut gepflegt”) und ein Finder bemüht sich, den Hund zurückzuführen, da hier häufig auch mit Finderlohn gerechnet wird.
Es besteht aber auch ein Risiko, dass der Hund nach Hause "mitgenommen" wird-insbesondere, wenn er niedlich und lieb ausschaut (Golden, Pudel,...) oder wenn ein hoher Wert vermutet wird.

 

SoKas, Mixe, schwarze große Hunde

Hunde der SoKa-Rassen oder Mixe hingegen werden von normalen Passanten nicht so häufig wahrgenommen und wenn sie registriert werden, werden sie aufgrund ihres evtl. bedrohlichen Aussehens nicht gelockt oder angefaßt.
Sind sie zutraulich und begeben sich zu Menschen werden sie häufig dem Tierschutz oder der Polizei zugeführt und nur selten “mitgenommen”.
Gerade bei SoKas

 

Panische/schüchtern/ängstliche Hunde

Diese Hunde sind erheblich schwieriger aufzufinden und zu fangen.

In ihrer Panik rennen sie häufig ziellos und weit umher, werden durch Suchaktionen häufig noch weiter in ihrer Panik getrieben.

Wenn man sie zur Ruhe kommen läßt, so suchen sie sich meist ein Gebiet, in welchem sie mit möglichst wenig Störungen durch Menschen konfrontiert werden (Wald / Friedhöfe / verwilderte Gebiete).

Bei solchen Hunden sollte man die Plakatierungsaktionen auf solche Gebiete fokussieren, insbesondere, wenn Sichtungen in einer Region waren.

Gut gemeinte Hilfe von Tierschützern, welche sich an der Suche beteiligen wollen, sollte sich auf Spaziergänge auf Wegen beschränken. Bei Sichtungen bitte nicht locken oder verfolgen, sondern nur Meldung erteilen und Hund durch professionelle Tierfänger anfüttern und mit Falle fangen lassen.

Nichts ist idealer, als mehrere Sichtungen in einem begrenzten Areal!

Manche dieser Hunde erlagen durch andere Hunde wieder Vertrauen.

auf keinen Fall Fangversuche starten!

 

 

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